Breitbandausbau in der Gemeinde Kronprinzenkoog

Laut einer aktuellen Studie wünschen sich zwei Drittel der arbeitenden Bevölkerung, dauerhaft oder gelegentlich von zu Hause aus arbeiten zu können. Auch die Arbeitgeber scheinen sich immer mehr mit dieser Idee anfreunden zu können, so die Tätigkeit dies den zulässt und die Voraussetzungen dafür geschaffen sind.

Jeder Gewerbetreibende, der seine Produkte nicht nur in seiner Straße verkaufen möchte, kommt heutzutage nicht mehr um das Internet herum. Dabei ist es völlig unerheblich, welche Leistungen erbracht werden. Es ist egal, ob Waren hergestellt, weiterverarbeitet oder Dienstleistungen angeboten werden. In dem Moment, wo es um die Kommunikation zwischen Anbieter und Interessenten geht, kommt das Internet ins Spiel. An keinem anderen „Ort“ der Welt kommen Anbieter und Kunde so einfach und zeitenabhängig zusammen, wie im World Wide Web. Das Internet ist zum Erfolgsfaktor geworden. Weiterverarbeitende Betriebe bestellen die Einzelteile online, Freiberufler und Dienstleister präsentieren sich dort und jeder überregional aktive Hersteller verfügt über einen Webshop, wo sich Interessenten die Waren anschauen und direkt bestellen können.

Die Politik macht uns deutlich, dass in der heutigen Gesellschaft vor allem zwei Dinge zählen: Wissen und Bildung. Nicht umsonst wird das Thema „Grundrecht auf Internet“ europaweit immer wieder diskutiert und findet sich zumindest teilweise bereits in den Verfassungen bzw. Grundgesetzen der Mitgliedstaaten wieder.

Mittlerweile läuft der Großteil der privaten Kommunikation, so sie denn nicht von Angesicht zu Angesicht passiert, über das Internet oder internetbasierte Dienste. Die sozialen Netzwerke sind allgegenwärtig und werden nicht mehr nur von Jugendlichen und jungen Erwachsenen geschätzt. Wo sonst kann man mit ehemaligen Schulkameraden, Freunden, Kollegen oder Urlaubsbekanntschaften unkompliziert und dauerhaft Kontakt halten und Neuigkeiten auch an einen größeren Empfängerkreis schnell und effektiv verbreiten.

Schlussendlich basiert unsere Gesellschaft auf Kommunikation. Das Teilen von Informationen und die Neugier zeichnen uns als Menschen aus.

Das eigene Glasfasernetz – eine Investition mit stabiler Rendite

Das Verlegen von Glasfaserkabeln ist eine große Investition. Aber es ist eine Investition in die Zukunft.

Glasfaserverbindungen sind vergleichsweise einfach zu verlegen, strahlen nicht, sie sind wartungsarm und sie sind einfach verdammt schnell. Sie sind so schnell, dass sich die Experten der Datenübertragung einig sind in der Behauptung, dass es keine weitere Technologie zur kabelgebundenen Datenübertragung geben wird. Die Zukunft besteht aus Glasfasern.

Wenn eine Kommune ein Glasfasernetz für die Kommune errichten möchte, so hat sie dafür drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Die Kommune wartet auf die Telekom.
  2. Die Kommune bittet einen großen Telekommunikationsanbieter ein Glasfasernetz aufzubauen und zu betreiben.
  3. In der Kommune gründet sich eine Anlegergemeinschaft mit Anlegern aus der Gemeinde. Diese Anlegergemeinschaft baut mit einem externen Dienstleister ein Glasfasernetz auf und bittet ihn, es administrativ zu betreiben.
Die erste Möglichkeit braucht ein hohes Maß an Geduld. Und selbst wenn dann irgendwann einmal ein Netzausbau erfolgt, werden im Normalfall längst nicht alle Teilnehmer mit breitbandigem Internet versorgt.

Die zweite Variante bedeutet einen nicht unerheblichen Kapitalabfluss aus der Gemeinde. Der Anbieter wird seine hohen Baukosten über die überdurchschnittlich hohe monatliche Grundgebühr bzw. Anschlussgebühr wieder ausgleichen.

Die dritte Variante bringt verschiedene Vorteile mit sich:

Vorteile für die Anwender:

Vorteile für die Kommune:

Vorteile für die Anleger:

Links und Formulare:

Formular zur Anmeldung zum Glasfaserdienst als PDF